Das Wandern ist des Schweizers Lust…. ☀️

Hallo ihr Lieben

Diese Woche habe ich meine erste 2tägige Wanderung bestritten. Eigentlich bin ich ja eher der Meermensch, aber in diesem Jahr habe ich beschlossen, mal etwas neues auszuprobieren. Und so kam die Wanderung mit drei Freunden zustande.

Unsere geplante Route verlief folgendermassen: Pian Geirett- Terrihütte-Puzzatsch-Vrin

Wir teilten die Strecke auf zwei Tage auf, mit einer Übernachtung in der Terrihütte. Die Route war wunderschön und auch das Wetter machte mit. Auf dem Weg sahen wir viele Murmeltiere und es gab auch Steinböcke. Für mich war vor allem das Tragen des schweren Rucksacks eine neue Erfahrung.

Ich habe mich beim Packen aber wirklich nur auf das Wichtigste beschränk. Dazu hat meine Freundin Manuela eine Packliste geschrieben, an die ich mich auch fast gehalten habe 😅

Zusätzlich würde ich noch Sandalen oder Flip-Flops aufschreiben. Das kann man nämlich auf der Rückreise im Zug echt gebrauchen!

Vor allem das Hüttenleben hat mich sehr fasziniert. So um 15:00 Uhr kamen wir in der Hütte an. Da das Wetter gut war, tranken wir draussen erst mal ein Bier und quatschten. Anschliessend gingen wir uns umziehen und „waschen“. Da es keine Duschen und kein warmes Wasser gab, wuschen wir uns mit eiskaltem Wasser, Lappen und etwas Seife. Der Horror für verwöhnte Mädels. 😅🙈 Aber auch das überstand ich. Dann ging es ab in die Zimmer. Wir hatten ein kleines 4er Zimmer. Zum Schlafen musste man seinen eigenen, kleinen Hüttenschlafsack mitbringen, den man dann unter der Decke tragen musste.

Im 19:00 gab es ein 4 Gang Menü. Suppe, Salat, Kartoffelstock und ein kleines Schoko-Dessert. Anschliessend haben wir noch einige Spiele gespielt, bevor es dann um 22:00 Uhr ins Bett ging.

Das ganze war eine tolle Erfahrung und ich würde es sofort auch wieder machen! Ich danke meinen Freunden noch einmal für ihre Geduld und Flexibilität mit mir. ❤️

by jasmin

Beweisen, etwas nicht zu sein…

Guten Abend allerseits 😊

So, kurz vor dem Zubettgehen wollte ich noch eine Aufgabe aus meinem „Schatten-Buch“ machen.

Es geht um Situationen, in denen man das genaue Gegenteil von einer seiner Eigenschaften macht, um zu beweisen, dass man mit dieser nichts gemein hat. Versteht Ihr was ich meine? Und die Aufgabe lautet dann:

„Wann, wo, wie und womit beweise ich mir, dass ich eine Eigenschaft keinesfalls habe, einem bestimmten Muster nicht entspreche?“

Haha, mir kommt hierbei gerade etwas ganz Bestimmtes in den Sinn. Und zwar, dass ich ziemlich unordentlich bin und auch gar nicht gerne putze. Und jedes Mal, wenn ich Besuch erwarte, räume ich vorher alles auf und putze die ganze Wohnung. Meine Kollegin und ich haben dem früher immer gesagt „wir müssen erst noch unsere Scheinwelt vorbereiten“. 😂

Meine Freunde wissen auch, dass ich ihnen die Türe nicht öffne, wenn sie unangekündigt zu mir kommen 😂

Hmm, ansonsten kommt mir irgendwie gerade nichts in den Sinn. Lasst mich kurz überlegen.

Mir fällt noch etwas ein. Ich hatte ja vor kurzem darüber geschrieben, dass ich manchmal so ein „Tief“ habe. Vielleicht ist dieses ganze „Positives-Denken“-Zeugs von mir ja auch irgendwie eine Verdrängung davon. Ich versuche irgendwie zu beweisen, dass ich ein positiver Mensch bin und diese Depro-Phasen wie zu überdecken 😕

Haha, und ich weiss auch nicht ob das auch dazugehört. Aber manchmal stelle ich mich doch sehr als Engelchen dar… was ich ganz und gar nicht bin 😂 Wer mich besser kennt, weiss sehr wohl über meine Teufelchen-Seiten Bescheid. Darum weiss ich auch nicht, ob das hier dazu gehört. Denn ich glaube eigentlich nicht, dass ich jemandem oder mir selbst beweisen möchte, dass ich ein Engelchen bin. Ich mag meine Teufelchen-Seite 😋

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr irgendeine Eigenschaft, die Ihr zu verstecken versucht, indem ihr ganz extrem das Gegenteil macht um zu beweisen, dass Ihr sie nicht habt?

Bis bald und geniesst noch den Sonntagabend 😘

By jutzi

Fragen über Fragen…

Wie leicht fällt es mir zu vergeben? Welche Rolle spielt Schuld in meiner Erziehung, in meinem Leben? Kann ich gut und leicht loben? Wie gern bin ich dankbar?

Das war die heutige Aufgabe aus meinem neuen Buch… soooo viele unterschiedliche Fragen 😳 also, eins nach dem anderen.

Wie leicht fällt es mir zu vergeben? Ich denke das kommt bei mir ein bisschen darauf an, wem ich vergeben soll. Ist es jemand wichtiges, jemand den ich in meinem Leben bei mir haben will? Dann vergebe ich sehr schnell, vielleicht ein bisschen zu schnell 🤷🙈 Ich denke, das hat seine Vor- und Nachteile. Wenn ich schnell vergebe, habe ich das Gefühl, es geht mir nachher wieder besser. Allerdings kann es natürlich auch dazu führen, dass jemand denkt, er kann tun und lassen mit mir was er will… und das stimmt ja irgendwie dann auch 😑 Ich bin jedenfalls nicht nachtragend und auch schnell wieder zufrieden wenn etwas war. Was nicht heissen soll, dass ich auch schnell vergesse… Vergeben und Vergessen sind für mich zwei Paar Schuhe…

Welche Rolle spielt Schuld in meiner Erziehung, in meinem Leben?
Was die Erziehung betrifft, weiss ich nicht, was ich hierzu sagen soll. Irgendwie war ich sowieso immer der Trottel, das ist halt das Los als Ältere 🤷😅 Was das Thema Schuld sonst allgemein in meinem Leben betrifft… hmm, ich mag sie überhaupt nicht. Ich will nie schuld sein und ich hasse Schuldgefühle. Wenn ich etwas falsch mache, möchte ich am liebsten ein Loch im Boden öffnen und hineinspringen. Ich kann mich auch immer überall rausreden, wenn jemand die Schuld auf mich abschieben will. Was zwar eigentlich auch selten passiert…

Kann ich gut und leicht loben? Hmmm… ganz ehrlich gesagt… ich glaube, das kann ich nicht so gut. Ich weiss nicht, warum das so ist und an was das liegt. Und ich versuche es trotzdem oft zu machen, weil ich weiss, wie wichtig es für das Gegenüber sein kann. Trotzdem fällt es mir irgendwie nicht leicht. Komisch, irgendwie. Es fühlt sich ein bisschen so an, als müsste ich das noch trainieren.

Wie gern bin ich dankbar? Das hingegen fällt mir sehr, sehr leicht. Aber das übe ich ja jetzt auch schon eine Weile bewusst 😋 Ich bin manchmal sooooo unendlich dankbar, dass mir vor Glück das Herz zerspringen könnte. Und das ist das schönste aller Gefühle überhaupt. Ich bin sogar dankbar dafür, die Dankbarkeit fühlen zu dürfen. Und wenn ich jetzt das hier schreibe und daran denke, wie dankbar ich für alles bin, muss ich dabei lächeln, weil es mich so glücklich macht. Wirklich, Dankbarkeit ist das schönste überhaupt und auf dieses Gefühl will ich nie, nie wieder verzichten! –> paar Beispiele, wofür man so alles dankbar sein kann 😊

Bis bald 😘

by jutzi

Schattenausbrüche

Hallo Ihr lieben

Aus meinem Buch „Das Schatten-Prinzip“ hatte ich eine Aufgabe, bei der ich erst mal überlegen musste, ob ich sie wirklich öffentlich posten werde. Es wird doch langsam ziemlich persönlich…

Da ich Euch ja aber sowieso jeden Mist aus meinem Leben erzähle, kommt es darauf wohl nicht mehr grossartig an 🙈😅

Die Aufgabe lautet:

In welcher Situation hatte ich schon mal Lust, bewusst Böses zu tun, Schatten zu leben? Was könnte mich bis zum Äussersten reizen? Gab es Schattenausbrüche in meinem Leben, etwa von unbewusster Aggression oder Boshaftigkeit?

Ich glaube, das einzige was mich wirklich dazu treiben kann/könnte etwas Böses zu tun, ist Eifersucht. Mit den restlichen „bösen“ Gefühlen kann ich mich weniger identifizieren. Bzw. bei denen ist weniger die Gefahr, dass sie mich zu etwas verleiten könnten. Ärger, Neid, Leid, Hass, Habgier, Arroganz, Selbstmitleid, Abneigung, Lügen, Stolz, Begierde, Überlegenheit, Ego… zu all diesem kommt mir nichts in den Sinn. Bei Eifersucht hingegen, kann bei mir vielleicht schon der Verstand ausschalten. Ich glaube, in den letzten Jahren habe ich sowas nicht mehr getan, oder ich könnte mich jedenfalls nicht daran erinnern oder hätte es wie selbst nicht realisiert. In meiner Kindheit/Jugend, war ich aber gut darin, jemanden bewusst auszuschliessen, weil er sich zu sehr in mein engstes Umfeld gedrängt hatte. Ich wollte meine Leute für mich allein haben. Und wenn sich dort jemand zu sehr aufdrängte, wurde dieser eliminiert. Darauf bin ich nicht stolz, und ich weiss auch nicht, ob ich zu sowas immer noch in der Lage wäre. Ich denke irgendwie nicht, dass ich es noch mal für nötig halten könnte, sowas zu machen. Aber man weiss ja irgendwie nie… 😳

Wisst Ihr, was extrem ist, was mir bei dieser Aufgabe richtig stark auffällt? Die ablehnende Haltung gegen diese Gefühle. Ich spüre ganz stark in mir die Ablehnung, mich mit dieser Aufgabe und diesem Thema zu befassen. Ich habe mich jetzt so lange mit Positivität beschäftigt und gelernt, möglichst immer positiv zu denken und alles im guten Licht zu sehen und so weiter. So dass es mich jetzt richtig sträubt, mir Gedanken über schlechte Sachen zu machen. Mein Inneres wehrt sich extrem dagegen, diese Gefühle und Gedanken zuzulassen. Ich hoffe dieses Buch hilft mir wirklich in meiner Entwicklung und bringt mich nicht eher wieder einen Schritt zurück 😳

Bis bald 😘

By jutzi

Gegenpol

Leute, Leute

Dieses Buch… ich bin erst auf Seite 37 und es bringt mich schon leicht zur Verzweiflung 😅

Naja, ich kam jetzt zu einer Übung, die lautet folgendermassen:

Versuchen Sie, gedanklich irgendetwas in dieser Welt zu finden, zu dem es keinen Gegenpol gibt. Wenn Sie die Vergeblichkeit dieser Erfahrung erlebt haben, geniessen Sie einen Moment lang die Gewissheit, folglich auch selbst eine dunkle Seite haben zu dürfen.“

Hä? Also, wie? Was ist die Aufgabe? 😂

Weiter oben gab es die Beispiele „gross – klein“, „Frieden – Krieg“, „arm – reich“, „gut – böse“.

Ja, aber was will der jetzt von mir? Soll ich irgendein Wort finden, dass keinen Gegenpol hat und dabei feststellen, dass es das nicht gibt? Vielleicht bin ich ja blöd, aber ich denke schon, dass es das gibt… Was ist denn der Gegenpol von einer Banane? Oder was ist der Gegenpol von rot? Blau? 😅

Ja vermutlich war die Aufgabe nicht so gemeint… vermutlich muss ich irgendein positives Wort finden, zu welchem es keinen negativen Gegenpol gibt. Und das gibt es ja wahrscheinlich wirklich nicht…

Glück – Trauer

warm – kalt

angenehm – unangenehm

satt – hungrig

Gewinn – Verlust

freundlich – unfreundlich

Aufmerksamkeit – Ignoranz

etwas bedeuten – egal sein

Glück haben – Pech haben

Da fällt mir gerade ein, es gibt doch diese Diskussion über das Thema, was eigentlich der Gegenpol von Liebe ist. Hass oder Gleichgültigkeit… das wäre auch mal ein spannendes Thema… aber darum geht es ja jetzt nicht 😋

energievoll – schlapp

Freiheit – Gefangenheit

gesund – krank

hilfsbereit – arschig 😋

Okay, ich habe es glaube ich kapiert… alles Gute hat einen Gegenpol. Was ich allerdings noch nicht ganz verstehe ist, wieso sollte mir das jetzt zeigen, dass ich somit auch meine Schattenseite haben darf? Das zeigt ja nur, dass alles Gute einen Gegensatz hat… das heisst, wenn ich nur die guten Eigenschaften hätte, dann wäre einfach irgendwo auf der Welt mein Gegenpol, oder? Naja, funktioniert wohl leider nicht so. Gut, nächste Lektion bitte 😁

Bis bald 😘

By jutzi

Gut gemeint 😬

Das Buch nervt mich schon wieder 🙈

Ständig hat es Übungen, die ich nicht machen kann… bzw. Ich könnte auf umständliche Wege wohl schon, aber es ist halt mühsam…

Zum Buch dazu gab es eine CD… nun hätte ich eine Meditationsübung von dieser CD machen sollen. Aber ich kann gar keine CD abspielen… ich habe kein CD-Player und mein Laptop hat kein CD-Laufwerk. Und nirgends kann ich die Übungen online finden 😑

Zweite Übung: ich sollte mir den Film „Im Auftrag des Teufels“ ansehen. Aha… auf Youtube kann man den schonmal nur auf französisch ansehen und Netflix oder sonst was habe ich nicht, da ich eigentlich nie Filme oder sonst TV schaue…. 😑

Ach, herrjeeeeee… also las ich halt einfach weiter 😋

Das nächste Thema, mit dem ich mich befassen sollte, lautet:

„Bin ich auch schon meilenweit vom eigentlichen Ziel entfernt und mitten ins Gegenteil geraten? Habe auch ich manchmal erst hinterher gemerkt, wie viel Schatten ich mit meinen Aktionen mobilisiert habe? Kann ich in diesem Dilemma Brechts Erkenntnis nachvollziehen, dass das Gegenteil von ‚gut‘ nicht ‚böse‘, sondern ‚gut gemeint‘ ist?“

Hmmm… hierzu fällt mir jetzt wirklich nichts ein. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich bei etwas eine gute Absicht hatte und dann aber genau das Gegenteil erreicht hatte, von dem was ich wollte. Wenn ich irgendetwas „böses“ erreichte, dann hatte ich eigentlich auch die „böse“ Absicht und nicht eine gute 😅

Ich bin eigentlich eine der Personen, die immer sagt „das hat der nicht absichtlich gemacht“ oder „das hat der nicht so gemeint“ oder „das hat der nicht bewusst so gemacht“. Weil ich denke, dass niemand etwas wirklich böswillig macht. Und ich frage mich jetzt gerade, wann das wohl jemand über mich gesagt hat. Denn man merkt ja dann selber gar nicht, dass man etwas angestellt hat. Weil man es nicht böswillig macht. Es wird einem nur bewusst, wenn jemand einem darauf hinweist. Und das ist mir bisher nie passiert. Schade eigentlich.

Als ich oben den Satz abgeschrieben hatte betreffend der Aussage von Brecht, dass das Gegenteil von „gut“ nicht „böse“ sei, sondern „gut gemeint“, hatte ich dessen Inhalt noch nicht ganz verstanden. Erst jetzt, während ich schrieb, ist mir der Groschen gefallen. Ja, man kann etwas gut meinen und damit einen Schaden anrichten. Und wenn man nicht darauf hingewiesen wird, wiederholt man diesen Schaden vermutlich immer wieder. Denn man meint es ja nur gut. Und will das Ziel ja erreichen.

Daher bitte ich Euch, mir zukünftig zu sagen, wenn ich irgendeinen Sch**** mache, auch wenn es in guter Absicht ist. Danke 😋

Bis bald 😘

by jutzi

Sich im Wege stehen…

Die zweite Frage aus meinem neuen Buch „Das Schatten-Prinzip“ lautet:

Gibt es etwas in meinem Leben, das Zufriedenheit, Gesundheit und Glück im Wege steht?

Hmmm… naja, also vermutlich ja einfach ich selbst 😅

Schliesslich hat jeder sein Glück selbst in der Hand, also kann auch nur ich selbst mir dabei im Wege stehen.

Was die Gesundheit betrifft, ist ganz klar mein ungesundes Essverhalten nicht vorteilhaft und auch nicht die Tatsache, dass ich Sport nicht ausstehen kann. Vielleicht könnt Ihr Euch erinnern, dass ich Ende des letzten Jahres meinem inneren Schweinehund den Kampf angesagt hatte. Diesen Kampf habe ich also nicht sehr erfolgreich bestritten. Das ärgert mich was mich wiederum beim Punkt „Zufriedenheit“ nicht weiterbringt. Dass ich mit meinem Körper nicht zufrieden bin, belastet mich jetzt bereits seit wohl fünfzehn Jahren oder vielleicht noch länger. Natürlich weiss ich, dass das nicht gut ist und dass ich mich akzeptieren sollte, so wie ich bin. Und manchmal schaffe ich das auch. Manchmal. Aber manchmal schaffe ich es ja auch, mich eine Weile gesund zu ernähren und ein wenig Sport zu machen 😅

Dieses „Manchmal“ bringt mich leider nicht weiter, ich sollte irgendwas davon mal dauerhaft auf die Reihe kriegen.

Dann komme ich immer wieder an den Punkt, an dem ich mich frage: „Soll ich jetzt wieder versuchen, meine Ernährung umzustellen und Sport zu machen, weil das gut für meine Gesundheit wäre? Oder sollte ich besser lernen, mich so zu akzeptieren und lieben, wie ich jetzt bin?“

Ich frage mich echt, ob ich mich irgendwann für etwas davon entscheiden kann und dies dann auch schaffen werde, oder ob mich das für den Rest des Lebens begleiten wird. Immerhin begleitet mich das jetzt schon solange wie wohl nichts anderes.

Übrigens muss ich Euch erzählen, was zu diesem Thema noch Interessantes im Buch stand. Und zwar, dass die Rede vom „Inneren Schweinehund“ nur eine Projektion ist. Mit diesem Begriff schiebt man sozusagen die Schuld auf jemanden anderes ab… auf den Schweinehund eben. Man kann nichts dafür, der innere Schweinehund hat das gesteuert. Er hatte wieder die Oberhand gewonnen. Ja das hat irgendwie etwas. Ich selbst mache das auch so. Ich schiebe es auch auf den inneren Schweinehund ab und ich kämpfe gegen diesen an… obwohl er doch ein Teil von mir ist… hmm, aber was sagt mir das jetzt? Und wie hilft mir das jetzt weiter? Was soll ich jetzt ändern? Ich mag das nicht, wenn ich ein Buch lesen, das mehr neue Fragen aufwirft, als es mir beantwortet….

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mal Euren Senf dazugeben könntet. Was denkt denn Ihr darüber?

bis bald 😘

by jutzi

Gewohnheit vs. etwas Neues

Hallo Ihr Lieben

Ich habe wieder ein neues Buch begonnen zu lesen. Es heisst „Das Schatten-Prinzip“ und soll einem dabei helfen, sich mit seinen eigenen Schattenseiten auseinanderzusetzen.

Es ist nicht ein Buch, das man einfach so durchlesen kann, nein, es zwingt einem auch dazu, sich effektiv mit gewissen Themen zu befassen. Im ersten Teil ging es darum sich zu fragen, ob man dazu neigt, im Urlaub immerzu an dieselben Orte zu reisen, oder ob es einen auch mal in unbekannte Länder zieht. Ob es in seinem Leben Veränderungen gibt, oder ob man dazu neigt, zu bleiben wo man ist.

In meinem Leben gab es eine grosse Veränderung vor ein bisschen mehr als einem Jahr, als ich mich entschieden hatte, meine langjährige Beziehung zu beenden und in eine kleine Einzimmerwohnung zu ziehen. Das war wirklich sehr komisch. Ich hatte alles, was ich immer gemeint hatte zu wollen. Ich konnte mir nie etwas anderes vorstellen als unsere wunderschöne, grosse Wohnung mit zwei Badezimmern, riesigem Balkon und zwei Einstellhallenplätzen. Plötzlich hatte ich immer wie mehr das Bedürfnis auf etwas ganz Kleines, eigenes für mich allein. Das Bedürfnis zu gehen wurde immer wie stärker, bis ich es irgendwann nicht mehr aushielt.

Das ich diese Entscheidung damals getroffen hatte, gibt mir ein gutes Gefühl und ich denke aus diesem Grund, dass ich merke, sobald Zeit für eine Veränderung gekommen ist und dass ich es dann auch machen werde. In meinem Beruf weiss ich schon lange, dass es nicht das Richtige für mich ist und dass ich dies nicht für den Rest meines Lebens machen werde. Aber trotzdem war das Bedürfnis zu gehen noch nie so stark wie ich es kenne und daher weiss ich, es ist noch nicht der richtige Zeitpunkt.

Ich hatte eigentlich schon oft gesagt, ich möchte lernen, auf mein Bauchgefühl zu hören. Aber wie ich jetzt gerade merke, kann ich das ja eigentlich schon ganz gut.

Was die erste Frage betreffend des Urlaubes betrifft: Ich glaube, ich habe da wie zwei Seiten. Eine Seite von mir, will gerne immer wieder an die gleichen Orte, wo es mir gefällt und wo ich weiss, dass alles perfekt ist. Deshalb war ich mittlerweile wohl auch schon viermal in Ayia Napa und dreimal davon im gleichen Hotel. Ein Teil von mir will auch immer wieder in die gleichen Restaurants und bestellt sich immer wieder das gleiche Menü, weil ich weiss, dass es mir schmeckt. Der andere Teil von mir, der in den letzten ein, zwei Jahren erst richtig zu blühen begann, will neues entdecken und ausprobieren. Gerade im letzten Jahr war ich extrem auf dem Ausprobier-Trip und dies hat noch nicht aufgehört. Ich habe plötzlich das Bedürfnis die Welt zu sehen, neues zu lernen, und alles Mögliche auszuprobieren. Ich hoffe eigentlich, dass dies nicht nur eine Phase ist. Denn dieses Ich gefällt mir besser als das Alte 😊

Wie geht es Euch damit? Geht ihr lieber immer an denselben Ort in den Urlaub, wo ihr es kennt und mögt oder entdeckt Ihr gerne neue Orte? Und wie steht Ihr sonst im Allgemeinen zu Veränderungen im Leben?

Bis bald 😘

by jutzi