Bella Italia – Teil 8 🇮🇹❤

Ich dachte eigentlich, von meinem Aufenthalt in Tropea gäbe es nicht so viel zu erzählen… bloss Strand und Sonnenschein… da hatte ich mich allerdings getäuscht 😂

D*

Kurz nachdem ich meine Italienreise begonnen hatte, entschied D*, mich in Tropea besuchen zu kommen. Ich hatte nichts dagegen… wir hatten entschieden Freunde zu sein und sowieso täglich Kontakt 😅🙈 Einerseits freute ich mich auf ihn, andererseits hatte ich auch ein bisschen Angst, da wir normalerweise keinen Tag ohne Krach überstanden. Tatsächlich war dann auch der erste Tag der wohl einzige, an dem wir uns nicht angeschrien hatten. Einmal fürchtete ich schon, dass wir wegen nächtlicher Ruhestörung rausfliegen würden 🙈 Wir hatten aber auch sehr viele schöne und emotionale Momente und ich bin schlussendlich trotz allem sehr dankbar für unsere gemeinsame Zeit. Wir waren oft spät Abends noch am Strand… und wer mich kennt, weiss wie sehr ich das liebe… und alleine hätte ich das vermutlich nicht gemacht 😅 Danke ❤😘

Das Bett

Bereits als ich angekommen war und das Zimmer begutachtete, schrieb ich D* (welcher erst kurz nach mir ankam), dass sich das Bett irgendwie komisch anfühlte. Es war irgendwie, wie auf einer unbequemen Luftmatratze. Nachdem uns nach der ersten Nacht alles weh tat, schaute sich D* das Bett etwas genauer an… und stellte fest, dass die Matratze verkehrtrum lag. Also der weiche Teil war nach unten gekehrt auf dem Lattenrost. Haha, was?! Wie blöd ist das denn?! 😂 wir drehten die Matratze um und schon war das Bett viel bequemer 🤦‍♀️

Der Toaster

Tja, da gibt es leider nicht viel dazu zu sagen… der Toaster, welcher sogar noch im Inserat angekündigt wurde, war leider ein Reinfall. Wir hatten schon Toast und Schinken, Mortadella und Saucen eingekauft, als D* sah, dass der Toaster total verschimmelt war 🤢 Er machte uns dann die Sandwiches halt ohne das Brot zu toasten. War aber trotzdem mega lecker… D* macht sowieso immer die besten Sandwichs, das war schon immer so 🤤

Der Liegestuhl

D* scheint manchmal etwas vom Pech verfolgt zu sein. Bereits am ersten Tag am Strand erwischte er einen Liegestuhl, der sich nicht verstellen liess. Er liess ihn dann austauschen. Ein paar Tage später behauptete er allerdings, er habe schon wieder einen kaputten Stuhl… und als ich es dann versuchte, konnte ich ihn verstellen. Darum bin ich nicht mehr so sicher, ob der erste wirklich kaputt war 🤔🙈

Die Strandabende

Auch wenn es hauptsächlich am Abend am Strand toll war, gab es zwei Ausnahmen… wie könnte es bei uns auch anders sein 😅 Einmal bin ich durchgedreht weil ich kalt hatte und D* das ignorierte und bin wie eine verrückte heimgestampft und habe D* allein zurückgelassen und einmal ist D* durchgedreht weil er irgendwie Paranoia hatte und ich die Taschenlampe nicht so hielt, wie er sich das vorstellte 😂🙈

Die kleine Pizza

Am zweiten Abend wollten wir uns eine Pizza holen und draussen auf einer Bank essen. Wir beschlossen eine grosse zu nehmen und diese zu teilen. Als wir die Schachtel dann öffneten, war darin die wohl kleinste Pizza überhaupt 🙈😅

Das Essen

Abgesehen von der Mini-Pizza war das Essen immer unglaublich gut. Wir hatten wohl alles ausprobiert über Pizza, Pasta, Gnocchi, Cozze, Ragù… einiges habe ich auch dank D* kennengelernt, was ich mir sonst vermutlich nicht gekauft hätte… Eis im Brioche, Cannoli, Mandelkekse, Arancini, Granita… 🥰🤤

Die Dusche

Die Dusche war unser Feind in dieser Woche. Noch nie habe ich so oft kalt duschen müssen. Erst konnten wir das Wasser gar nicht aufdrehen, und dann kam kein warmes Wasser raus. Dann musste man jedes Mal aus der Dusche raussteigen, kurz den Wasserhahn des Lavabos aufdrehen und dann kam wieder für einen Moment warmes Wasser aus der Dusche 😅🙈 einmal am Abend wollte ich mir noch kurz die Füsse waschen. Ich stieg in die Dusche, hielt den Duschkopf in der Hand. Dann kam allerdings das Wasser aus der oberen Bruse und mein Pyjama war triefend nass 😂🤦‍♀️

Das Fussballspiel

Das Spiel Italien gegen Österreich schauten wir uns in einer hübschen Bar an. Das war der schönste Abend von allen. Wir hatten es gut miteinander, tranken, verputzten ein leckeres Aperitiv und Italien gewann das Spiel (wenn auch mühsam). Nach dem Spiel holten wir uns noch ein Stück Pizza. Und zwar nicht irgendeine Pizza, sondern mit Kartoffeln und Würstchen. Haha, nie im Leben hätte ich das bestellt, aber es war unglaublich gut, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen 😂

Das Pedalo

D* hatte sich in den Kopf gesetzt, dass wir einmal ein Pedalo mieten sollten. Ich war nicht sonderlich begeistert, aber eigentlich hatte ich nichts dazu zu sagen. Eines Nachmittags gingen wir dann zum Strand und fragten für das Pedalo. Das Meer war an diesem Tag gar nicht ruhig und wir fragten uns, ob wir so überhaupt eines bekamen. Leider bekamen wir das doofe Ding. Mir gefiel die Sache überhaupt nicht und ich hatte Angst. Aber es musste unbedingt sein. Irgendwann sah auch D* ein, dass wir besser wieder rausgingen. Beim Aussteigen fiel ich natürlich ins Wasser und alles war nass. Danach wollte ich einfach nur noch nach Hause. Es war sonst immer schön Wetter… immer. Ausser genau in diesem Moment, als wir dieses dämliche Pedalo mieteten 😅

Die Luftmatratze

Die Luftmatratze kauften wir bereits am ersten Tag. Allerdings hatten wir keine Pumpe. Also fragten wir unseren Hausbesitzer und wir fragten am Strand… erst am Tag des Pedalos fanden wir jemand, der uns die Matratze aufblies. Ich liess sie dann aber aus Wut nach der Pedalogeschichte am Strand liegen und somit wurde sie niemals benutzt… jedenfalls nicht von uns 😅

Der krönende Abschluss

Am Sonntagabend hiess es Abschied nehmen. D* würde durch die Nacht nach Bari fahren und von da aus nach Hause fliegen. Ich hingegen würde am nächsten Morgen meine Reise fortsetzen. Ich begleitete D* zum Bahnhof und wir warteten gemeinsam auf seinen Zug. Ich war echt traurig. Zurück im Zimmer fühlte es sich komisch an, wieder allein zu sein. Es war so still. Als ich mich ins Bett legte, stellte ich mit Schrecken fest, dass D* ausversehen mein Akkuladegerät mitgenommen hatte. Verdammt! Ohne Handy war ich am Arsch. Meine Zugtickets waren da drauf, alle Buchungen, Googlemaps, damit ich wusste wohin 😳 Ich stellte das Internet aus um Akku zu sparen und betete, dass es mir am nächsten Morgen reichen würde ein Ladegerät zu holen bevor mein Zug fuhr. Ich schlief kaum. Einerseits weil es komisch war, dort nun allein zu sein, anderseits weil ich Angst hatte wegen des Ladegeräts. Morgens kurz nach 6 hörte ich das Gartentor und einen Rollkoffer. Ich dachte mir, jemand müsse wohl früh abreisen. Ich erinnerte mich, dass ich mich immer freute, das Gartentor zu hören, wenn ich wusste, dass es D* war. Dieses Mal würde es nicht er sein. Kurz darauf klopfte es an meiner Tür. Was sollte das denn um 6 Uhr? Ich hatte doch gesagt ich würde um 9 abreisen 🤨 Ich ging zur Tür und traute meinen Augen kaum. Es war D*… sein Zug hatte Verspätung und er hatte den Anschluss verpasst. Nach 4 Stunden warten hatte er dann beschlossen, zurück zu kommen 😅 Wir suchten für ihn eine neue Rückreise, fuhren gemeinsam bis Lamezia und trennten uns dort dann wirklich 🙈

So und jetzt fängt der letzte Teil meiner Reise an…

bis bald 😘

by jutzi

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