Meine grösste Schwäche…

Auch wenn ich immer wieder predige, dass man in allem das Gute sehen soll, positiv und dankbar sein soll, darf man folgendes nicht vergessen: es ist genau so wichtig, auch das „Negative“ zu akzeptieren. Ich behaupte, du kannst noch so ein ausgeglichener Mensch sein, es kann dir nicht immer nur gut gehen. Du kannst mit einem Honigkuchen Smile durch die Welt gehen… es gibt aber auch bei dir manchmal Scheisstage.

Es ist wichtig, auch negative Gefühle zuzulassen. Trauer, Angst, Unsicherheit… denn nur wenn du diese zulässt, kannst du daraus lernen und daran wachsen. Werde dir bewusst, weshalb dich etwas kränkt oder Angst macht. Nur so kannst du es überwinden.In diesem Zusammenhang, möchte ich Euch von einem Problem von mir erzählen, welches mich schon viele Jahre immer wieder plagt.Bei manchen Menschen die mir sehr Nahe sind habe ich manchmal das Gefühl, dass sie mir wichtiger sind als ich ihnen. Wohl irgend ein Komplex oder so… Es gibt Menschen, bei denen hatte ich dieses Gefühl nie, ich weiss auch nicht wieso. Andere jedoch, hatte ich aus diesem Grund aus meinem Leben „verbannt“. Vielleicht schade, vielleicht aber auch besser so. Weil wenn ihnen doch etwas an mir gelegen wäre, hätten sie mich ja nicht einfach so gehen lassen… keine Ahnung 🤷🙈

stop wasting time

Jedenfalls hatte ich vor einem halben Jahr auch wieder Mal so einen Anfall bei einem meiner besten Freunde. Jasmin hatte damals den Autounfall und ich war mit ihr im Spital zur Kontrolle und hatte ihm geschrieben was passiert war. Nur ihm, sonst niemandem. Er hatte meine Nachricht stundenlang „ignoriert“. Er hatte einfach keine Zeit, aber in meinem Kopf war ganz klar, dass er besseres zu tun hatte und meine Nachricht ihm egal war. Natürlich weiss ich jetzt, dass es nicht so war, aber in dem Moment konnte ich irgendwie nicht klar denken und ich steigerte mich von Tag zu Tag weiter hinein. Als wir kurz darauf darüber gesprochen hatten, sagte er, dass er meine Reaktion nicht verstehe und er sich noch bei Jasmin entschuldigt habe und für ihn war das Thema erledigt. Für mich jedoch nicht. Ich zog mich mehr und mehr zurück und hatte keine Lust mehr mit ihm zu sprechen. Ich meldete mich nicht mehr bei ihm und hatte das Gefühl, dass es das war mit unserer Freundschaft. Weil es irgendwie auch bei früheren Beziehungen so gewesen war. Wenn ich mich nicht mehr bemühte den Kontakt oder die Freundschaft aufrecht zu erhalten, dann intressierte es die andere Person nicht und der Kontakt brach ab. Dieses Mal war es aber anders. Erst schrieb er mir einen halben Roman per Whatsapp und später hatten wir das Thema auch noch persönlich miteinander ausdiskutiert. Und mir wurde bewusst, dass ich ihm sehr viel bedeute und unsere Freundschaft keineswegs einseitig war. Ich war sehr gerührt und es ist wirklich schön zu wissen, Leute um sich zu haben, denen man so wichtig ist und die einem nicht einfach gehen lassen ❤Ein sehr ähnliches Thema was mir auch immer wieder zu schaffen macht, ist mein ewiger Kampf um die Liebe. Immer habe ich das Gefühl, es mir vedienen zu müssen oder darum kämpfen zu müssen, dass mich jemand liebt. Obwohl ich inzwischen gelernt habe, dass man um liebe nicht kämpfen muss, falle ich doch immer wieder in dieses Muster zurück…

Auch wenn ich schon ein paar Jahre an beiden Problemen arbeite und auch grosse Fortschritte gemacht habe, kommt es doch manchmal wieder zum Vorschein. Manchmal ärgert mich das, weil ich doch eigentlich ein positiver Mensch sein will, ohne solche Gedanken oder Komplexe… Ich weiss aber auch, dass es mich nicht zu einem schlechteren Menschen macht und dass ich viele Leute um mich habe, die mich nicht nur an meinen positiven Tagen lieben. Und das macht mich unglaublich glücklich und dankbar ❤So, ich finde, jetzt habe ich für eine Weile genug die Hosen runtergelassen… konzentrieren wir uns wieder auf schönere Themen 😋

Passt auf Euch auf 😘

by jutzi

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